NEXUS Collective

Transdisciplinary Art & Conscious Practices

Das NEXUS (1) Collective ist im Jahr 2024 aus einer gemeinsamen Gestaltungslust und dem Antrieb entstanden, gesellschaftliche Verhältnisse neu zu denken. Wir erkunden, wie gemeinschaftliche kreative Prozesse dazu beitragen können, bestehende Normen zu hinterfragen und neue, alternative Wirklichkeiten zu entwerfen und zu vermitteln. Denn wir empfinden den dominierenden Realitätsentwurf als erdrückend und ausbeuterisch.

Das Ziel des NEXUS Collective ist es, eine offene Plattform für junge, kreativschaffende Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen zu schaffen, um sich zu verbinden und voneinander zu lernen. Durch die transdisziplinäre Zusammenarbeit von Menschen, die sowohl projektbasiert als auch langfristig miteinander wirken, sollen eine Vielzahl an Projekten entstehen. Als Kollektiv lernen wir kontinuierlich dazu und entwickeln uns im Austausch miteinander weiter.

Diese Webseite entwickelt sich organisch zu einem lebendigen Archiv und einem Raum für den Austausch von Ideen und kreativen Impulsen. Mit einem transdisziplinären und ganzheitlichen Ansatz sollen vielseitige Einblicke in zentrale kulturelle, soziale und ökologische Fragen unserer Zeit ermöglicht und unerwartete Verbindungen zwischen Themen, Ideen und Praktiken angeregt werden.

Basel/Zürich 2024

(1) Nexus kommt aus dem lateinischen und bedeutet soviel wie; Zusammenhang, Verbindung, Verflechtung, zusammenknüpfen,
Netzwerk.

























Atelier NEXUS, Jurastrasse 5, 4053 Basel CH

Encountering Localities22. August 2026, Bäumlihof, Basel CH
In Kollaboration mit plankton Gemüsekooperative x Tinguely Museum


In der späten Augustsonne luden die Gemüsekooperative plankton und das NEXUS Collective im Rahmen der Ausstellung Reverb von Angelica Mesiti im Tinguely Museum Basel, aufs Feld ein. Der Bäumlihof in Riehen Basel ist der Ort, an dem plankton Gemüse bewirtschaftet, welches unter anderem als Gemüsekorb von Anwohnenden der Stadt Basel und Umgebung abonniert und von Helfer:innen der Gemüsekooperative ausgeliefert wird. 
Während für viele das wöchentlich gelieferte Gemüse fast schon so selbstverständlich geworden ist, wie das Gemüse im Supermarktregal, wollten wir, inspieriert durch die Sichtweise Angelica Mesitis, den Blick auf die Kräfte und Rituale lenken, die dies ermöglichen. 

Gemeinsam haben wir uns dem Begriff der Lokalität angenähert; 
Lokalität ist keine feste Eigenschaft eines Ortes. Sie entsteht durch Beziehungen; zwischen Menschen, Böden, Pflanzen, Tieren und den Rhythmen der Jahreszeiten und wird aufgrund ökologischer, sozialer und kultureller Veränderungen ständig neu ausgehandelt.

Stéphanie Binet, Mira Mercan, Lara Odermatt, Fabienne Schoch, Nina Šikić